{Rezension} M. Leighton - The Wild Ones: Verlangen

Reihe: The Wild Ones Bd. 2; Erschienen: 08.09.2015; Format: Ebook & Taschenbuch; 
Umfang: 304 Seiten; Verlag: Heyne; Verkauf durch: Amazon
Wie weit wird ein braves Mädchen für den Bad Boy gehen, den es liebt?

Laney Holt ist eine Pfarrerstochter, ein braves Mädchen. Alles, was sie vom Leben wollte, war zu heiraten, Kinder zu bekommen und bis ans Ende ihrer Tage glücklich zu sein. Doch das ist nie eingetreten. Die beiden Menschen, die ihr am nächsten standen, haben sie im Stich gelassen, und Laneys Träume sind zerplatzt. Zurück bleibt eine Leere, die Laney mit nichts auszufüllen weiß – bis sie Jake Theopolis kennenlernt, einen lebensmüden Draufgänger, dem das Wort Womanizer auf die Stirn geschrieben steht. Sein neuester Rausch? Laney zu zeigen, dass es im Leben noch mehr gibt, als bloß das brave Mädchen zu sein – und Leidenschaft pur.
  (Quelle: amazon.de)


Laney Holt wünscht sich nichts mehr, als das typische Familienleben mit einem tollen Ehemann, 2,5 Kindern, Haus und Hund. Doch im Leben kommt es oft anders als erhofft und das muss auch Laney nun einsehen. Alles aber halb so schlimm, wenn sich nur ihre Eltern auch mit der neuen Situation abfinden würden. Da kommt der Stadtbekannte Womanizer Jake natürlich zur rechten Zeit oder auch nicht...

Obwohl Laney anfangs einen sehr zurückhaltenden und schüchternen Eindruck macht, wird einem schon durch den Prolog klar, dass in ihr mehr steckt, als dieses kleine Mauerblümchen. Aber aus irgendeinem Grund, schafft sie es nicht über ihren eigenen Schatten zu springen. Auch ihren Eltern gegenüber kann sie sich nicht behaupten. Bis zu dem Tag, an dem sie auf Jake trifft. 
Jake ist das genaue Gegenteil von Laney. Er gibt nichts darauf, was andere von ihm halten oder über ihn denken und hat auch nicht das Bedürfnis sich für seine Taten zu rechtfertigen. Er hilft Laney dabei, aus ihrer "Komfortzone" auszubrechen und selbstsicherer zu werden. Doch nicht nur sie macht eine positive Veränderung dank Jake durch, sonder auch Jake verändert sich. Denn obwohl er sehr tough und selbstbewusst ist, gibt es auch etwas, das ihn bedrückt und das ihn immer noch beschäftigt.
Beide Charaktere sind mir sympathisch, was ich aber leider von Laneys Eltern nicht behaupten kann. 
Ich frage mich wirklich, was M. Leighton gegen eine gute und liebevolle Eltern - Kind Beziehung hat. Das ist das Einzige, was für mich persönlich einen Kritikpunkt darstellt, auch wenn es wohl ein wichtiger Punkt für die "The Wild Ones" Reihe zu sein scheint. 

Die Idee hinter der Geschichte ist sicherlich nicht neu, jedoch gefiel mir dieses Buch viel besser als das Erste der Reihe. Durch den lockeren Schreibstil, fällt es einem ziemlich leicht,  gleich in die Story einzutauchen. Sowohl Spannung, als auch dieses gewisse Knistern kommen hier nicht zu kurz und auch wenn es eine leichte Geschichte für zwischendurch ist, ist sie dennoch lesenswert.





4/5 Herzen